Projekte

Remshaldener Apfelsafttage 2016

Wie auch im vergangenen Jahr beteiligten sich Schüler der fünften und sechsten Klassen der EHR wieder an den Remshaldener Apfelsafttagen.

Am Donnerstag den 13.10.2016 sammelten die Schüler mit ihren Klassenlehrerinnen mit großem Eifer auf zwei gemeindeeigenen Streuobstwiesen die Äpfel auf, die dann am darauffolgenden Tag mit der "mobilen Saftmoschte" am Rathaus Geradstetten zu Apfelsaft verarbeitet wurden. Alle Schüler halfen bei der Apfelsaftproduktion fleißig mit: Es wurden Apfelsäcke herbei geschleppt, die Äpfel auf das Fließband geladen, die Maische auf dem Anhänger zusammengekehrt und die 5-Liter-Kartons gefaltet, in die der fertige  -  noch sehr warme  -  Apfelsaft, abgefüllt in einen Plastikschlauch hineingelegt wurde. 

Natürlich genossen alle Beteiligten den frisch gepressten Apfelsaft am Ende der "Produktion".  "Sehr lecker" war die einhellige Meinung!

Ein herzliches Dankeschön gilt allen helfenden Händen bei der Produktion unseres Apfelsaftes, insbesondere auch den Eltern beim Schütteln der Apfelbäume und Herrn Beck für seine Unterstützung bei der Saftmoschte und dem Transport!

V.Steybe, M.Thulmann

Betriebserkundung in der Zimmerei

 
 

Am 07.11., einem kalten nebligen Freitagmorgen, machten sich die Technikgruppen der Klassen 7a und 7b mit Herrn Wiesner und Herrn Randler auf den Weg zur Betriebserkundung. Zu Fuß schnell erreicht war die Zimmerei „Bautechnik Holz – Friedrich Dippon“ in der Hölzlestraße.

Der moderne Zimmermann richtet nicht nur Dächer auf, er baut auch Holztreppen und -türen ein. Ganze Holzhäuser werden von Zimmerleuten erstellt. Herr Dippon zeigte uns 100 Jahre alte Fensterläden, die er gerade restauriert. Die Sanierung alter Dachstühle an historischen Gebäuden nach alter Handwerkskunst ist eine der Spezialitäten der Fa. Dippon.

Der Chef persönlich stellte den jungen Technikern zunächst seinen Betrieb vor, bevor er unzählige, von den Schülern vorbereitete Fragen beantwortete. „Was macht ein Zimmermann?“, „Wieviel verdient ein Lehrling?“, „Was sind die Einstellungsvoraussetzungen?“ und „Nehmen Sie auch Praktikanten?“ interessierte die Schüler sehr. Im Fach Technik soll auch ein berufsorientierender Einblick in technische Berufe gegeben werden. Zum Thema der 7. Klasse – Holz - war dieser Einblick in eines der traditionellen Holzhandwerke sehr interessant. Es konnten beispielsweise 13m lange Balken, 320mm lange Holzschrauben und 160mm lange Nägel, die nicht mit einem Hammer, sondern einem Schussapparat eingeschossen werden, bestaunt werden. An der Tischfräse, laut Dippon eine der faszinierendsten, vielseitigsten, aber auch gefährlichsten Maschinen, gab der Chef des 10-Mann-Betriebs eine kleine Vorführung. Die Frage nach dem Praktikumsplatz wurde mit der schelmischen Bemerkung „Wir haben selten keinen Praktikanten.“ von dem Ausbilder von zurzeit 6 Lehrlingen einladend beantwortet.

Nicht nur für diesen Einblick in das Zimmererhandwerk, sondern auch für die gute Zusammenarbeit mit dem Fach Technik der EHR, die sich durch wertvolle Materialspenden zeigt, danken wir der Firma Bautechnik Holz, bzw. Friedrich Dippon sehr.

Grünes Klassenzimmer der 7b

NWA-Unterricht mal anders: Landesgartenschau Schwäbisch Gmünd 2014 – Ein außerschulischer Lernort für Schülerinnen und Schüler der EHR 

Am Dienstag, den 03. 06. 2014, machte sich die Klasse 7b der Ernst-Heinkel-Realschule, zusammen mit den Lehrerinnen Frau Ruppert und Frau Mangold und der Referendarin Frau Neubauer, auf den Weg nach Schwäbisch Gmünd zur Landesgartenschau um den NWA-Unterricht, im Rahmen der Unterrichtseinheit „Wasser“, mal anders zu erleben.

Die Schülerinnen und Schüler sammelten zunächst Primärerfahrungen mit verschiedenen Lebewesen im Wasser. Gemeinsam mit einem Fachmann machten sie sich auf, in der Rems nach Kleinstlebewesen zu suchen, die sie später bestimmen und detailliert betrachten konnten. Zudem erhielten sie interessante Informationen zu den gefunden Lebewesen und zum Thema „Lebendige Rems – Ein Lebensraum für Tiere“.

Im Anschluss daran wurde die Klasse in der zweiten Einheit der Exkursion darüber informiert, wie und woher wir Menschen in Baden Württemberg unser Trinkwasser beziehen, ob und wie es aufbereitet wird.

Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten die Schülerinnen und Schüler auch zum Thema „Trinkwasser für Baden Württemberg – Tag für Tag ein guter Schluck Natur“ selbst herausfinden, wie unterschiedlich Wasser schmecken kann, wenn man einen direkten Vergleich hat. Diese Erkenntnis konnten die Jugendlichen gewinnen, indem sie eine Geschmacksprobe unterschiedlicher Trinkwasser durchführen durften. 

Im Nachhinein lässt sich sagen, dass diese Exkursion ein voller Erfolg war und die Klasse 7b das Angebot eines außerschulischen Lernortes sehr motiviert und engagiert angenommen hat. 

Machen Kinder und Jugendliche Erfahrungen selbst und entdecken die Natur eigenständig kann man davon ausgehen, dass somit das nachhaltige Lernen unterstützt wird und die Schülerinnen und Schüler mit Freude und Motivation lernen. Vielleicht ist eine Exkursion wie diese dafür verantwortlich, dass sich der eine oder andere Jugendliche über schulische Angebote hinaus auch in seiner Freizeit mit ähnlichen Themen auseinandersetzt und gerne damit beschäftigt.

Tag der offenen Türen 2014

Titel in der Galerie